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Was bringt der neue Tarif fürs Klima und warum gibt es einen Fernwärme-Index Wien?

Aktualisiert am 10.09.2025

Wien Energie nutzt bei der Erzeugung von Fernwärme immer mehr CO₂-sparende Technologien. Ab 2040 soll sie komplett klimaneutral sein. Der neue Tarif bildet unseren Fortschritt bei der klimafreundlichen und von fossilen Energien unabhängigen Wärmeerzeugung ab.
Der Arbeitspreis orientiert sich am Fernwärme-Index Wien, der Austrian Energy Agency (AEA). Der Index bildet die aktuelle Erzeugungsstruktur und die Dekarbonisierung der Fernwärme ab. Das bedeutet wachsende Unabhängigkeit von Importen und deren Preisentwicklungen.
Der sogenannte Fernwärme-Index Wien wird von der AEA auf wien.waermeindex.at veröffentlicht. Der neue Tarif bietet somit mehr Transparenz und Preissicherheit.

Wir informieren unsere Kund*innen bis spätestens 31. Juli schriftlich über den neuen Arbeits- und Leistungspreis sowie über das Mess- und Verrechnungsentgelt. Die Preise werden auch auf unserer Webseite veröffentlicht und gelten immer für 12 Monate einer Heizperiode (September bis August des Folgejahres).

Wichtig: Als einzelne*r Endkund*in ist ein Tarifwechsel nicht möglich. Es gibt immer nur einen Fernwärme-Tarif für ein ganzes Gebäude, also einen Wärmeliefervertrag für ein ganzes Haus. Bei Fragen dazu wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Hausverwaltung.

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Was sind indexierte Tarife?

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Kann ich den Fernwärme-Tarif wechseln?

Nein, als Endkund*in gibt es hier keine Möglichkeit, den Tarif zu wechseln. Es gibt immer nur einen Tarif für ein ganzes Gebäude, also einen Wärmeliefervertrag für ein ganzes Haus. Das ist gesetzlich geregelt und übrigens auch nicht nur bei der Fernwärme so: Auch, wenn es in einem Haus ein anderes zentrales Heizsystem, wie etwa eine Pelletsheizung oder eine Gaszentralheizung gibt, kann man die Heizform und damit auch den verrechneten Tarif nicht wechseln.

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